Naturparadiese Litauens

Kurische Nehrung, Memeldelta und Seengebiet im Osten

Das kleine Litauen hat trotz seiner geringen Größe eine erstaunliche Vielfalt an Naturräumen. Die Ostseeküste mit den mächtigen Sanddünen der Kurischen Nehrung, dass Kurische Haff und das angrenzende Memeldelta im Westen des Landes. Im dünnbesiedelten Osten breiten sich taigaartige Wälder und hunderte Seen aus. Sehr unterschiedlich sind auch die klimatischen Verhältnisse. So bilden sich im wärmeren Westen des Landes bei höheren Niederschlagsmengen Regenmoore aus, während der Osten kontinentaler ist. Hier sind besonders die Winter sehr kalt. Die Land- und Forstwirtschaft ist noch sehr kleinteilig und bietet zahlreichen Vogelarten entsprechenden Lebensraum. Auf unserer Reise durchfahren wir Storchendörfer, wie es sie in Mitteleuropa nicht mehr gibt. Wir beobachten Arten mit östlichem Verbreitungsschwerpunkt, wie Sperbergrasmücke, Karmingimpel und Schreiadler ebenso, wie den nordischen Prachttaucher oder die bei uns ausgestorbenen Seggenrohrsänger, Doppelschnepfen oder Blauracken. Auch die botanisch Interessierten sollen nicht zu kurz kommen, bieten doch nährstoffarme Moore, extensiv genutzte Wiesen und Wälder Lebensraum für zahlreiche botanische Seltenheiten.

Sanddünen der Kurischen Nehrung